Max Reis wurde am 11.02.1876 in Hofstetten (Kleinwallstadt) geboren und lebte in Hofstetten, Kleinwallstadt.
Seine Eltern waren Reis Johanna geb. Freimark (15.09.1846–28.05.1926) und Reis Leopold (09.05.1846–10.05.1939).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Reis Thekla geb. Goldstein, die Ehe wurde am 06.04.1908 in Würzburg geschlossen.
Er starb am 12.12.1936 in Kleinwallstadt.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Erbig, Aschaffenburg-Schweinheim".
Weitere Angaben aus den Quellen: Händler. Max Reis stammte aus der Viehhändlerfamilie Leopold und Hannchen Reis in der unterfränkischen Gemeinde Hofstetten, Landkreis Miltenberg. Die kleine Jüd. Gemeinde dort entwickelt sich schon ab der zweiten Hälte des 19.Jahrhunderts stark rückläufig, die verbliebenen jüd. Einwohner wurden aber erst 1931 an die benachbarte Kultusgemeinde Kleinwallstadt angeschlossen. [1023] Max, ab 1908 mit Thekla Goldstein aus Crailsheim verheiratet, wird als "Handelsmann aus Kleinwallstadt" registriert, lebte oder arbeitete wohl später dort. Nach seinem Tod 1936(?) zog seine Witwe nach Würzburg, wo sich um diese Zeit auch die Schwestern ihres Mannes Ida und Babette aufhielten. Thekla Reis wurde im November 1941 von Würzburg nach Riga deportiert. [1016].