Thekla Reis geb. Goldstein wurde am 05.02.1884 in Crailsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Crailsheim, Kleinwallstadt, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Thüngen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Goldstein Emma geb. Wacker (um 1860) und Goldstein Wolf.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Reis Max, die Ehe wurde am 06.04.1908 in Würzburg geschlossen.
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Thekla Reiss, evtl. Reiß, wurde 1884 geboren und stammte aus der Händlerfamilie Wolf und Emma Goldstein, geb. Wacker, in der Kleinstadt Crailsheim im nördlichen Baden-Württemberg. Sie war nach 1908 in der unterfränkischen Marktgemeinde Kleinwallstadt, Landkreis Miltenberg, mit dem Händler Max Reis verheiratet. Dieser starb 1936, weshalb die Witwe wahrscheinlich 1938 zu Verwandten nach Würzburg zog und zeitweise bei ihrer Schwägerin Ida Kraft am Röntgenring 5 wohnte. [1016] Thekla Reiss wohnte dann anscheinend mit einer weiteren Verwandten in der Goethestraße 13, [1078] ehe sie hier im Rahmen des Entmietungsgesetzes vom 30. April 1939 vertrieben wurde. Von ihrem letzten Quartier im "Jüd. Unterkunftsheim" Bibrastraße 6 wurde sie am 27. November 1941 mit der ersten Deportation aus Würzburg mit dem Ziel Riga ins Außenlager Riga-Jungfernhof deportiert. Von ihr ist keine Todesnachricht erhalten. [1016][1003][1057][1078].