Gitta (Gitti) Reiter geb. Vorchheimer (1894 - 1942)

Gitta (Gitti) Reiter geb. Vorchheimer wurde am 10.06.1894 in Thüngen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Vorchheimer Regina geb. Vorchheimer (26.09.1866–09.08.1923) und Vorchheimer Samuel (um 1860).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Reiter Leopold, die Ehe wurde am 1939 in Würzburg geschlossen.

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gitta Reiter wurde 1894 geboren und wuchs in der Händlerfamilie Samuel und Regina Vorchheimer, geb. Vorchheimer, in der unterfränkischen Marktgemeinde Thüngen im Landkreis Main-Spessart, auf. Sie war wahrscheinlich ab den 1930er Jahren in Würzburger Haushalten oder Heimen als Dienstmädchen beschäftigt. Ab 1939 war sie mit dem verwitweten Weinhändler Leopold Reiter verheiratet und betreute in der Familienwohnung Franziskanergasse 12 dessen Kinder Hermann und Heinz. [1078] Zum Haushalt gehörte später auch Gittas Schwester Ernestine Vorchheimer. Nach der Vertreibung aus der Familienwohnung wurden die fünf Personen im "Judenhaus" Bibrastraße 17 einquartiert. [1057] Am 27. November 1941 wurden sie mit Gittas Bruder Ignatz Vorchheimer nach Riga ins Außenlager Riga-Jungfernhof deportiert. Gitta Reiters weiteres Schicksal ist nicht bekannt. [1016][1003] Sie wurde für tot erklärt. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.