Margot Riesenfeld (1895 - 1943)

Margot Riesenfeld wurde am 02.02.1895 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Leiden, Nürnberg, Amsterdam, Lager Westerbork, Vernichtungslager Sobibor. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Riesenfeld Alfred (27.05.1866–19.01.1936) und Riesenfeld Jenny geb. Brauer (25.03.1866–14.01.1938).

Sie starb am 23.07.1943 in Vernichtungslager Sobibor.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ärztin; Dr.med. Margot Riesenfeld wuchs als ältestes von vier Kindern in der Fabrikantenfamilie Alfred und Jenny Riesenfeld in Würzburg auf. Sie besuchte ein Gymnasium in Würzburg (Sophienschule?) und begann hier vielleicht ihr Medizinstudium; 1921 - Mai 1923 (Examen) Abschluss an der Universität Leiden in den Niederlanden. Sie arbeitete ab 1924 als Ärztin in Nürnberg. [1016][1033] Im Juli 1933 emigrierte sie nach Amsterdam; sie führte dort eine Praxis als Familienärztin. [1026] Vom Durchgangs-Westerbork wurde die alleinstehende Frau am 20.Juli 1943 ins Vernichtungslager Sobibor deportiert und nach der Ankunft ermordet. [1003] Quelle: -Simon Ehrenreich und Margot Riesenfeld, Über Atropinwirkung auf das Auge des Säuglings, 1921 (Zeitschrift für Kinderheilkunde, 1921, Vol.28(1), pp.55-58 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.