Alfred Riesenfeld (1866 - 1936)

Alfred Riesenfeld wurde am 27.05.1866 in Woischnik (Woźniki) geboren und lebte in Woischnik, Mainz, Würzburg.

Seine Eltern waren Riesenfeld Beate geb. Jacobowitz (25.02.1830) und Riesenfeld Louis (11.12.1833).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Riesenfeld Jenny geb. Brauer, die Ehe wurde am 1893 in Woischnik geschlossen.

Seine Kinder waren Riesenfeld Margot (02.02.1895–23.07.1943), Süßmann Betti geb. Riesenfeld (05.05.1896–02.07.1976), Riesenfeld Walter E. (Ernst), Walter Ernst (09.08.1901–Aug. 1984) und Riesenfeld Bruno (27.10.1899–20.08.1974).

Er starb am 19.01.1936 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Alfred Riesenfeld stammte aus der Kaufmannsfamilie Louis und link(Beate Riesenfeld (Jacobowitz)#28608) in der damals preußischen Kleinstadt Woischnik in Oberschlesien. Nach dem Besuch der Volksschule und einer kaufmännischen Berufsausbildung arbeitete er als Handelsvertreter für eine Lackfabrik. 1892 zog er von Mainz nach Würzburg. Hier führte er zunächst mit seinem Landsmann David Walzer eine "Warenagentur für chemisch-technische Produkte" (Farben). Wenige Jahre später war er Gründer und Inhaber der Lackfabrik "H. Brauer & Co." (benannt nach dem Schwiegervater Heinrich Brauer; auch "Heidingsfelder Lackfabrik", Adresse Tiefe Gasse 4; Auslieferungslager in mehreren Städten). 1910 erhielt er die bayerische Staatsangehörigkeit. Um 1925 ging Alfred Riesenfeld in den Ruhestand und übergab seine Firma an den Sohn Bruno Riesenfeld. Die Familie Alfred Riesenfeld wohnte im eigenen Haus in der Rüdigerstraße 2. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.