Max Rindsberger wurde am 21.10.1876 in Bad Windsheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Windsheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rindsberger Johanna geb. Rosenstock, die Ehe wurde am 13.11.1910 in Röllbach geschlossen.
Er starb am 12.04.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sattler- und Tapezierermeister. Max (Maximilian) Rindsberger stammte wohl aus der Familie David und Sofie Rindsberger der mittelfränkischen Kleinstadt Bad Windsheim; seine Eltern (zuvor in der Nachbargemeinde Ickelheim ansässig?) gehörten zur Gründergeneration der erst 1877 wieder entstandenen modernen Jüd. Gemeinde in der Stadt. NS-Regime: Der über Jahrzehnte in Windsheim ansässige Handwerker wurde nach dem Novemberpogrom 1938 mit seiner Frau und den noch verbliebenen jüd. Einwohnern vertrieben; die Stadt erklärte sich im Januar 1939 für "judenfrei". Ende November 1938 kamen Max und Johanna Rindsberger nach Würzburg. Sie wohnten zunächst in der Rottendorfer Straße (damals Ludendorffstraße), [1078] später in den Heimen Konradstraße 3 und Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Max Rindsberger wurde als Handwerker in den Würzburger jüd. Heimen eingesetzt und war daher von der Zwangsarbeit der Juden befreit; er leistete Renovierungsarbeiten, nach Kriegsbeginn 1939 auch Verdunklungsarbeiten. Am 23.September 1942 wurde das Ehepaar, das vergeblich versucht hatte, zu den Kindern in den USA zu emigrieren, von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. [1016] Max Rindsberger kam dort im April 1944 ums Leben, seine Frau wurde im Oktober 1944 nach Auschwitz verschleppt. [1003][1005][1027] Bruder der zuletzt in Würzburg lebenden Rosa Rindsberger.