Julius Roberg wurde am 23.04.1907 in Berlichingen geboren und lebte in England, Berlichingen, Höchberg, Würzburg, Thüngen, London.
Seine Eltern waren Roberg Ernestine geb. Hanauer (06.04.1874–04.10.1941) und Roberg Feodor (um 1874–02.05.1933).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Roberg Hannchen geb. Berlinger, die Ehe wurde am 1934 geschlossen.
Seine Kinder waren Roberg Nathan (1939) und Roberg Meir Uri (25.06.1937).
Er starb am 1989 in England.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Julius Roberg wuchs in der Kaufmannsfamilie Feodor und Ernestine Roberg in der Gemeinde Berlichingen im nördlichen Baden-Württemberg auf. Er besuchte die Volksschule in Berlichingen. Es folgten die damals üblichen Stationen der Lehrerausbildung: 1921-1924 an der Isr. Präparandenschule Höchberg, dann bis zum Examen 1927 Fortbildung an der Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg. Als junger Lehrer ging er zurück nach Höchberg, später Aushilfslehrer an der Jüd. Volksschule in Thüngen (1931/32); 1931 Staatsexamen. Julius Roberg unterrichtete danach an der jüd. Volksschule Würzburg (und an der ILBA?); er war auch als Kantor tätig. NS-Regime: Im Novemberpogrom 1938 festgenommen, am 22.Dezember aus dem KZ Dachau entlassen. Er emigrierte im Februar 1939 mit seinr Frau Hannchen und dem 1937 geborenen Sohn Meir Uri Roberg nach London (mit Hilfe des wikien(Chief Rabbi)'s Emercency Fund for German and Austrian Jews?). Gründer (1944), Leiter der Broughton Jewish Primary School (1976 400 Schüler). Ausgezeichnet mit dem 'Moreinu' - (Rabbiner-)Titel durch die wikien(Union of Orthodox Hebrew Congregations) of Great Britain. Er verbrachte seinen Ruhestand in London; [1016] 1989 mit 82 Jahren bei Liverpool verstorben. Quelle: -jewishgen.org, JewishGen volunteers, comp. Germany, Dachau Concentration Camp Records, 1945: Aufnahme 16.11.1938, Entlassung Dez. 1938.