Gustav Rosenbaum (1879 - 1940)

Gustav Rosenbaum wurde am 26.06.1879 in Bad Neustadt an der Saale geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Neustadt, Würzburg, Trebur, Diersburg, Lager Gurs. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rosenbaum Sabine geb. Seligmann (20.05.1855–08.01.1943) und Rosenbaum Simon (18.07.1847–?08.09.1899).

Er starb am 05.12.1940 in Gurs.

Weitere Angaben aus den Quellen: Tapezierer; Kaufmann. Gustav Rosenbaum wuchs in der Viehhändlerfamilie Simon und Sabine Rosenbaum in der unterfränkischen Kreisstadt Bad Neustadt, Landkreis Rhön-Grabfeld, auf. Der ältere Bruder von Adolf Rosenbaum arbeitete wie dieser kürzere Zeit in Würzburg; Aufenthalt von 1896 bis 1902. Er lebte später in den Gemeinden Trebur, Hessen) und Diersburg, Baden-Württemberg [1003] verheiratet mit Flora geb. Bruchsaler aus Diersburg. [1078] NS-Regime: Gustav und Flora Rosenbaum wurden am 22.Okrober 1940 im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktin in das südfranzösische Lager Gurs deportiert. Gustav kam dort nach sechs Wochen ums Leben; seine Frau wurde im August 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1003][1095].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.