Sabine Rosenbaum geb. Seligmann wurde am 20.05.1855 in Gleicherwiesen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gleicherwiesen, Bad Neustadt, Ludwigshafen, Lager Gurs, Camp de Noe. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenbaum Simon.
Ihre Kinder waren Rosenbaum Adolf (14.08.1886–20.09.1940) und Rosenbaum Gustav (26.06.1879–05.12.1940).
Sie starb am 08.01.1943 in Camp de Noe.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sabine Rosenbaum stammte aus der thüringischen Gemeinde Gleicherwiesen. Sie war ab den 1870er Jahren mit dem Viehhändlers Simon Rosenbaum in der unterfränkischen Kreisstadt Bad Neustadt verheiratet. Die Mutter der im Holocaust ermordeten Adolf Rosenbaum und Gustav Rosenbaum [1016] lebte zuletzt als Witwe in der Stadt Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz. [1078] Am 22.Oktober 1940 wurde sie, wie der Sohn Gustav, im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion ins südfranzösische Lager Gurs deportiert. [1064] Die hochbetagte Frau kam Jahre später im Internierungs-Lager Noe ums Leben. [1003].