Fred Rosenbusch (1928 - 1942)

Fred Rosenbusch wurde am 07.02.1928 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Grünsfeld, Frankfurt am Main, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rosenbusch Frieda (Friedel) geb. Kahn (15.02.1892–09.03.1928) und Rosenbusch Max (11.02.1890–19.02.1972).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Fred Rosenbusch wurde in der Kaufmannsfamilie Max und Frieda Rosenbusch in Würzburg geboren. Seine Mutter starb kurz nach seiner Geburt 1928. Der verwitwete Vater zog Ende 1932 mit Fred und seiner älteren Schwester Hella in seine nahe Heimatgemeinde Grünsfeld im nördlichen Baden-Württemberg. Fred kehrte um 1938 nach Würzburg zurück als Schüler der Jüdischen Volks- und Berufsschule Würzburg. Er wohnte hier mit anderen jüdischen Mietern in der Tröltschstraße 1. 1940 und 1942 hielt er sich in Frankfurt auf, vielleicht aus Ausbildungsgründen. Zuletzt wohnte der 14jährige Fred Rosenbusch im Heim Dürerstraße 20 in Würzburg. Am 25. April 1942 wurde er gemeinsam mit seiner Tante Else Kahn nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet. Seine emigrierte Schwester Hella (Helen Pakhis?) widmete ihm eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.