Max Rosenbusch (1890 - 1972)

Max Rosenbusch wurde am 11.02.1890 in Gruensfeld geboren und lebte in Grünsfeld, Würzburg.

Seine Eltern waren Rosenbusch Jeanette geb. Bayer (05.08.1865–?1942) und Rosenbusch Siegfried (um 1860–?vor 1939).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenbusch Frieda (Friedel) geb. Kahn, die Ehe wurde am 1920 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Rosenbusch Fred (07.02.1928–1942) und Pakhis (?) Helen geb. Rosenbusch, Hella (24.09.1921).

Er starb am 19.02.1972.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Max Rosenbusch stammte aus der Kaufmannsfamilie Siegfried und Jeanette Rosenbusch in der Gemeinde Grünsfeld im nördlichen Baden-Württemberg. Er lebte ab 1907 mit Unterbrechungen in der nahen Stadt Würzburg; zunächst Lehrling, Kaufmännischer Angestellter in der Textilwarenfirma "Simon Mayer". I. Weltkrieg: Kriegsdienst als "Beamtenstellvertreter". Danach war er mehrere Jahre Teilhaber der Elektrovertriebsgesellschaft "Frank & Co." mit Norbert Frank und führte zuletzt eine Radiohandlung in Würzburg. Der ab 1928 verwitwete Mann ging Ende 1932 mit seinen Kindern Hella und Fred Rosenbusch zurück in seinen Heimatort Grünsfeld. Er konnte emigrieren und starb 1972 mit 82 Jahren; [1040] sein Sohn Fred, seine Mutter und andere nahe Angehörige wurden im Holocaust ermordet.[1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.