Pauline Rosenbusch geb. Strauß (1875)

Pauline Rosenbusch geb. Strauß wurde am 02.10.1875 in Schweinfurt geboren und lebte in Schweinfurt, Gochsheim, New York.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenbusch Max.

Ihre Kinder waren Rosenbusch Justin (18.09.1912–Sept. 1975) und Royce Arthy geb. Rosenbusch, Arthur (30.05.1901–21.08.1972).

Sie verstarb in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Pauline Rosenbusch, Ehefrau von Max Rosenbusch in der unterfränkischen Gemeinde Gochsheim, wurde am 2. Oktober 1875 in der nahen Stadt Schweinfurt geboren, wo die Familie zeitweise lebte. Ihr Vater war Wolf/Wolfgang Strauß und ihre Mutter Sara/Sophia Neumann. Pauline war die Mutter von sieben Kindern, darunter Arthur und Justin Rosenbusch, die in Würzburg lebten. NS-Regime: Die jüdische Gemeinde Gochsheim wurde bereits 1937 aufgelöst. Paula Rosenbusch zählte mit ihrer Familie und ihren Geschwistern Betty (geb. 1874 in Gochsheim), Emma Strauß (geb. 1877 in Schweinfurt) und Philippina (geb. 1887 in Gochsheim) zu den letzten jüdischen Einwohnern. Das Haus der Familie in Gochsheim wurde im Novemberpogrom 1938 verwüstet. Paulines Sohn Leo wurde inhaftiert, 1942 deportiert. Tochter Frieda überlebte durch die Ehe mit einem Nichtjuden in Gochsheim. Tochter Elsa, später Erna, Rosenbusch (geb. 1907 in Gochsheim) emigrierte 1939 in die USA. Pauline und Max Rosenbusch konnten 1941 zu den Kindern nach New York emigrieren, ihr Mann starb dort Ende 1946.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.