Willy (Wilhelm) Rosenbusch wurde am 01.01.1882 in Gruensfeld geboren und lebte in Grünsfeld, Würzburg, Ingolstadt, Hamburg, Santiago.
Seine Eltern waren Rosenbusch Marianne (Jane) geb. Süßer (04.06.1850–06.11.1941) und Rosenbusch Sigmund (08.09.1852–07.09.1931).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenbusch Käthe geb. Simonson, die Ehe wurde am 1913 in Hamburg geschlossen.
Seine Kinder waren Da Rosa Helder L. geb. Helmut Rosenbusch (11.09.1915), Vicens Beate geb. Rosenbusch, Eva-Beate (26.06.1922–April 1995), Friedman Ursula (Ulla) geb. Rosenbusch (27.09.1927) und Rosenbusch Marie-Luise (Jan. 1914–Nov. 1914).
Er starb am 23.12.1972 in Santiago.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rechtsanwalt. Willy Rosenbusch wuchs mit zwei Schwestern in der Kaufmannsfamilie Sigmund und Marianne Rosenbusch in Würzburg auf. Er besuchte hier das Neue Gymnasium und studierte dann an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Mitglied der jüd. Studentenverbindung Salia. Nach seiner Berufsausbildung ließ er sich als Anwalt in Würzburg nieder; Kanzlei in der Juliuspromenade 29/31. Ab 1916 Kriegsdienst, dann Rechtsanwalt in der Stadt Ingolstadt, Oberbayern. Ehemann von Käte geb. Simonsohn aus Hamburg; Vater von drei Kindern. NS-Zeit: Willy Rosenbusch war bis 1936 als Rechtsanwalt in Ingolstadt tätig; die Familie wohnte dort ab 1932 in einem vom Architekten Sep Ruf entworfenen Haus. Willy Rosenbusch emigrierte 1938 mit seiner Familie von Hamburg nach Santiago de Chile. Seine Schwester link(Ida Silbermann#) wurde 1942 von Würzburg deportiert. Nach der Übergangsarbeit in einem Laboratorium war Willy Rosenbusch wieder als Anwalt tätig; spezialisiert auf Wiedergutmachungsfälle. Mitglied in der jüd. Loge "Pacifico" in Santiago mit seiner Frau Käte. Er verstarb 1972 mit 90 Jahren in Santiago. [1016] Quellen: -Reinhard Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933, 2006, 254. -ancestry.com (Bayerisches Hauptstaatsarchiv; Kriegsstammrollen: Geschützgießerei Ingolstadt).