David Rosenheim wurde am 26.12.1831 in Bibergau (Dettelbach) geboren und lebte in Bibergau, Würzburg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenheim Friederike geb. Schulhöfer, die Ehe wurde am 1859 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Masser Josefine (Beppi) geb. Rosenheim (03.09.1860–um 1940), Rosenheim Arnold (Abraham) (09.02.1867–06.02.1906), Rosenthal Sara geb. Rosenheim (09.04.1863–22.12.1911) und Rosenheim Gustav (17.12.1861–15.09.1912).
Er starb am 03.11.1902 in Würzburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Würzburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler; Privatier. David Rosenheim wuchs in der einst bedeutenden jüd. Landgemeinde im unterfränkischen Ort(Bibergau), Landkreis Kitzingen, auf, die 1817 noch 30 jüd. Matrikelstellen zählte (Bayerisches Judenedikt von 1813), sich im späteren Jahrhundert aber stark rückläufig entwickelte und sich schließlich 1907 auflöste. [1023] Auch David war mit seiner Familie unter den Abwanderern. 1868 erhielt er in der nahen Stadt Würzburg die "Annahme als Insasse und Viehhändler". Er betrieb hier einen Pferdehandel; ab 1881 mit dem Schwiegersohn David Masser (Firma "Rosenheim & Co.", Vieh-, zeitweise auch Güterhandlung; Ursulinergasse 3). Nach 1890 verbrachte er seinen Ruhestand. [1016].