Feist Rosenmann (1858 - 1942)

Feist Rosenmann wurde am 20.07.1858 in Kleineibstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleineibstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenmann Regina geb. Fernberger.

Sein Kind war Roan Gustav geb. Rosenmann (um 1890).

Er starb am 24.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler; Pfründner. Feist Rosenmann stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Kleineibstadt, Landkreis Rhön-Grabfeld, ansässigen Familie. Seine Eltern waren der Metzger und Bauer Baer Rosenmann und Pauline, geb. Zeilberger aus Ermershausen. Die Geschwister waren Goetz (1856-1865), Lazarus (1861-1865) sowie Esther (1855) und Marx (1862), über deren Schicksal nichts bekannt ist. Die nach 1900 stark schrumpfende Israelitische Kultusgemeinde des Ortes wurde 1937 aufgelöst. [1023] NS-Regime: Feist Rosenmann und seine Frau Regina kamen im Dezember 1938 nach Würzburg. Sie waren hier im Heim Konradstraße 3 (und zuvor im Heim Dürerstraße 20) der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht. Der ab Mai 1941 verwitwete Mann wurde am 23. September 1942 mit dem zweiten Alterstransport von Würzburg ins Theresienstadt deportiert; er kam dort nach zwei Monaten ums Leben. [1003][1027] Sein nach London emigrierter Sohn Gustav Roan (Rosenmann) widmete ihm eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.