Bertha (Herta) Rosenthal - Levi geb. Loeb (1892 - 1945)

Bertha (Herta) Rosenthal - Levi geb. Loeb wurde am 26.05.1892 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, München, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Loeb Hedwig geb. Oppenheimer (01.03.1854–10.11.1942) und Loeb Moses Karl (Carl) (15.12.1848–25.01.1926).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenthal Daniel (Sally Daniel), die Ehe wurde am 1920 geschlossen.

Sie starb am 1943/1945 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha (Herta?) Rosenthal wuchs in der Kaufmannsfamilie Moses Karl und Hedwig Loeb in Würzburg auf. Sie war ab 1920 in München mit dem Zahnarzt Dr. Daniel (Sally) Rosenthal verheiratet; [1016] 1921 wurde dort ihre Tochter Mathilde geboren. [1024] Bei der Volkszählung 1939 wurde "Herta Rosenthal" noch mit ihrem Mann "Sally" in einem Haushalt in München registriert. [1078] Kurz darauf erfolgte allerdings die Scheidung und sie heiratete noch in München den dort ansässigen Hans Levi. Denkbar ist, dass die Ehe deshalb erfolgte, damit sie am 3. bzw. 4. April 1942 nicht mit nach Piaski deportiert wurde, wofür sie eigentlich auf der Deportationsliste stand. Sie zog mit dem Mann nach Würzburg, doch dort wurde sie erneut auf eine Deportationsliste gesetzt, diesmal für Theresienstadt. Am 24. Juni 1943 verschleppte man sie dorthin, ein weiteres Vierteljahr später dann nach Auschwitz, wo sie vermutlich bald nach der Ankunft ermordet wurde. [1003][1016][1024][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.