Hedwig Loeb geb. Oppenheimer (1854 - 1942)

Hedwig Loeb geb. Oppenheimer wurde am 01.03.1854 in Burgkunstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burgkunstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Oppenheimer Lazarus (um 1820) und Oppenheimer Luise geb. Weiermann (um 1830).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Loeb Moses Karl (Carl), die Ehe wurde am 1880 in Lichtenfels geschlossen.

Ihre Kinder waren Lang Emmi geb. Loeb (Löb), Loeb (03.07.1882–?1942), Roth (Rothstein) Anne (Anna) geb. Loeb (23.05.1896–Mai 1970, Mai 1970), Fränkel Elsa (Else) geb. Loeb (25.10.1880–1944/1945), Rosenthal - Levi Bertha (Herta) geb. Loeb (26.05.1892–1943/1945) und Loeb, Löb Ludwig (30.05.1887–25.01.1941).

Sie starb am 10.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hedwig Loeb wuchs in der Kaufmannsfamilie Lazarus und Luise Oppenheimer in der oberfränkischen Kleinstadt Burgkunstadt auf. Ab 1880 war sie in Würzburg mit dem Kaufmann Moses Karl Loeb verheiratet, mit dem sie fünf Kinder großzog, darunter Elsa Fränkel, Ludwig Loeb und Anna Rothstein in Würzburg. NS-Regime: Die ab 1926 verwitwete Frau musste die langjährige Familienwohnung am Röntgenring 4 aufgeben; sie lebte ab Ende der 1930er Jahre mit ihrem politisch verfolgten Sohn Ludwig und ihrer Tochter Elsa in der Schillerstraße 3. Im Januar 1941 musste sie die Ermordung ihres Sohnes im KZ Dachau erleiden. Ab Juli 1941 war sie mit der Tochter Elsa im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht. Am 10.September 1942 wurde die 88jährige Frau mit ihr ins Theresienstadt deportiert, wo sie, immer noch in einer Unterkunft mit der Tochter, nach zwei Monaten ums Leben kam.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.