Elfriede Rosenthal geb. Kahn (1869 - 1956)

Elfriede Rosenthal geb. Kahn wurde am 27.06.1869 in Witten / Ruhr geboren und lebte in Witten, Köln, Würzburg, Leipzig, Ghetto Theresienstadt.

Ihre Eltern waren Kahn Samuel (um 1840) und Kahn Veilchen geb. Levy (um 1845).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenthal Hermann, die Ehe wurde am 1895 in Köln geschlossen.

Ihre Kinder waren Felsenstein Lisbeth (Elisabeth) geb. Rosenthal (17.08.1896–17.02.1970) und Felsenstein Erna geb. Rosenthal (20.05.1899–04.12.1968).

Sie starb am 1956.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hausfrau. Elfriede (Elfrieda, Friede?) Rosenthal wuchs in der Kaufmannsfamilie Samuel und Veilchen Kahn in den Städten Witten und Köln, Nordrhein-Westfalen, auf. Sie war ab 1895 mit dem Textilwarenkaufmann Hermann Rosenthal in Würzburg verheiratet. 1896 und 1899 wurden hier ihre Töchter Lisbeth und Erna geboren. Elfriede Rosenthal engagierte sich wie ihr Mann in der Isr. Kultusgemeinde Würzburg und führte viele Jahre den Trägerverein des Isr. Kinderhorts Würzburg. Ab 1930 verwitwetet, zog sie im September 1933 zur Tochter Erna und anderen Angehörigen nach Leipzig. NS-Regime: Wie ihr Schwager Gustav Rosenthal und weitere Verwandte lebte sie zuletzt im Jüd. Altersheim Auenstraße 14 in Leipzig. Am 19.September 1942 wurde die 73jährige Frau von dort ins Theresienstadt deporiert. [1064] Elfriede Rosenthal überlebte [1016] und kehrte vermutlich zunächst nach Leipzig zurück, ehe sie zu einer ihrer Töchter nach London oder in die USA emigrierte.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.