Hermann Rosenthal (1868 - 1930)

Hermann Rosenthal wurde am 02.05.1868 in Rödelmaier geboren und lebte in Rödelmaier, Nürnberg, Würzburg.

Seine Eltern waren Rosenthal Aron (15.07.1840–16.11.1908) und Rosenthal Karoline (Gutel) geb. Sachs (um 1845–31.12.1900).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenthal Elfriede geb. Kahn, die Ehe wurde am 1895 in Köln geschlossen.

Seine Kinder waren Felsenstein Lisbeth (Elisabeth) geb. Rosenthal (17.08.1896–17.02.1970) und Felsenstein Erna geb. Rosenthal (20.05.1899–04.12.1968).

Er starb am 09.02.1930 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Hermann Rosenthal wurde in der Familie des Religionslehrers Aron Rosenthal und dessen Frau Karoline in der unterfränkischen Gemeinde Rödelmaier geboren und lebte mit seinen Eltern und Geschwistern ab etwa 1880 in der Stadt Nürnberg. Er trat 1889 als Reisender in die Baumwollwaren-Großhandlung "Ignaz Rosenthal" in Würzburg ein; dann Teilhaber mit seinem Bruder Gustav Rosenthal und seinem Schwager Gustav Rosenthal jun.. Nach deren Wegzug nach Leipzig war er ab Ende 1908 Inhaber der Firma. 1911 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt. Ehrenamt: Führendes Mitglied der Jüd. Gemeinde Würzburg; ab 1903 in der Kultusverwaltung (Israelitische Kultusgemeinde), Referent für Wohlfahrts- und Friedhofswesen; Vorsitzender der Zentrale für jüd. Wohlfahrtspflege. Langjähriges Verwaltungsmitglied, zuletzt geschäftsführender Vorsitzender der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg; wesentliche Vorarbeiten für deren überregionales "Landesheim für Kranke und Sieche" (1930). Hermann Rosenthal gehörte auch zum Vorstand des städtischen Wohlfahrtsamtes Würzburg. Ehrentitel: In den Kriegsjahren Ernennung zum Kommerzienrat; ausgezeichnet mit dem bayerischen König Ludwig-Kreuz. [1016] -Würzburger Kommerzienräte.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.