Gottlieb (Goli) Rothstein (1900)

Gottlieb (Goli) Rothstein wurde am 30.12.1900 in Mainstockheim geboren und lebte in Mainstockheim, Würzburg, Viersen, Haifa.

Seine Eltern waren Rothstein Heinrich (04.02.1872–13.09.1942) und Rothstein Klara geb. Maßmann (20.02.1874–?vor 1939).

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler, Weingutsbesitzer; Dr. rer.pol. Gottlieb ("Goli") Rothstein wuchs mit seiner älteren Schwester Ilse in der Weinhändlerfamilie Heinrich und Klara Rothstein in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim und in Würzburg auf. Er besuchte das Realgymnasium Würzburg. I. Weltkrieg: 1918/19 Kriegsteilnehmer; Freikorpsangehöriger, an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik beteiligt. Studium (der Rechts- und Staatswissenschaften) in Würzburg (und Berlin?); 1924 Promotion Würzburg. Um 1924 trat er in das elterliche Geschäft ein, die Wein- und Spirituosengroßhandlung "Heinrich Rothstein" in der Schillerstraße 12); Mitinhaber und Miterbe von Weinbergen der Familie (bei Mainstockheim?). Er zog im August 1934 nach Viersen, Nordrhein-Westfalen. [1016] Gottlieb Rothstein emigrierte wie andere Angehörige nach Haifa. Er war dort mit Martha geb. Reinisch aus Prag verheiratet. 1948 wurde ihr Sohn Gabriel geboren. [1021] Gottliebs Vater Heinrich wurde im Holocaust ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.