Heinrich Rothstein (1872 - 1942)

Heinrich Rothstein wurde am 04.02.1872 in Mainstockheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainstockheim, Würzburg, Krefeld, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rothstein Julie, Julia geb. Mendle (03.10.1842) und Rothstein Samuel (08.01.1839–17.01.1906).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rothstein Klara geb. Maßmann, die Ehe wurde am 1898 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Grünstein Ilse geb. Rothstein (13.06.1899) und Rothstein Gottlieb (Goli) (30.12.1900).

Er starb am 13.09.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler, Weingutsbesitzer. Heinrich Rothstein stammte aus der kinderreichen Weinhändlerfamilie Samuel und Julie Rothstein in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen. Er ließ sich 1905 mit seiner Familie in Würzburg nieder, wie einige Jahre zuvor schon sein Bruder Siegmund, sein Bruder Emil folgte 1913/14. Heinrich Rothstein gründete in Würzburg die Wein- und Spirituosengroßhandlung "Heinrich Rothstein" im Wohnhaus Schillerstraße 12. 1911 erhielt er das Heimat- und Bürgerrecht der Stadt. I. Weltkrieg: 1916-1918 Kriegdienst, -teilnehmer als Gefreiter. Im September 1934 zog er mit seiner Frau Klara zur Tochter Ilse Grünstein nach Krefeld, Nordrhein-Westfalen. [1016] Er lebte später in Frankfurt [1078]. Der wohl schon vor 1939 verwitwete Mann wurde von dort am 18.August 1942 ins Theresienstadt deportiert und kam dort nach wenigen Wochen ums Leben. [1003][1027] Anmerkung: Namensvariante "Henrich" ? [1003][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.