Stefan Rothstein (1911)

Stefan Rothstein wurde am 06.04.1911 in Kitzingen geboren und lebte in Kitzingen, Würzburg, Palästina, Haifa, Kiryat Ata.

Seine Eltern waren Rothstein Albert (07.08.1877–06.12.1938) und Rothstein Paula geb. Eisemann (20.08.1822–24.03.1942).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rothstein Flory geb. Lehmann.

Sein Kind war Rothstein Judith (10.08.1938).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Stefan Rothstein wuchs in der Weinhändlerfamilie Albert und Paula Rothstein in der unterfränkischen Stadt Kitzingen auf. Er beuchte dort die Jüd. Volksschule und die Realschule. Von 1927 bis 1929 machte er eine kaufmännische Lehre in der Weinhandlung, -kellerei von Ludwig Stern in Würzburg. Mitarbeit im väterlichen Betrieb in Kitzingen (?). NS-Regime: Stefan Rothstein emigrierte bereits 1933 nach Palästina. Er gründete einen Wäscherei- und Reinigungsbetrieb in Akko, dann Haifa; 1936 und 1938 abgebrannt während der arabischen Unruhen. Dienst in der Selbstschutzorganisation Haganah; 1948-1952 in der israelischen Armee, Sergeant-Major, Leiter der Militärwäscherei im Nordbezirk (Bezirke Israels). Später längere Aufenthalte in Würzburg. Er lebte im Ruhestand in Kiryat Ata/Israel. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.