Simon Sämann wurde am 15.07.1877 in Ermetzhofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ermetzhofen, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sämann Lia geb. Weglein.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Sämann stammte aus der mittelfränkischen Gemeinde Ermetzhofen. Ein vermutlich verwandter "Moses Sämann" leitete dort in den 1880er Jahren die Israelitische Kultusgemeinde. Simon war nach 1900 in Ermetzhofen verheiratet mit Lia, geborene Weglein. Die jüdischen Einwohner wurden schon vor dem Novemberpogrom 1938 zum Verkauf ihrer Häuser gezwungen und danach aus dem Ort vertrieben. Simon und Lia Sämann zogen nach Würzburg, zunächst in die Neubaustraße 32. Ihr letztes Quartier war das "Jüdische Unterkunftsheim" Bibrastraße 6 ("Judenhaus"). Am 25. April 1942 wurden sie nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet.