Isidor Sündermann (1872 - 1942)

Isidor Sündermann wurde am 14.12.1872 in Westheim bei Haßfurt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Westheim bei Haßfurt, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sündermann Luise geb. Lehmann.

Er starb am 1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Isidor Sündermann stammte aus einer schon bald nach 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Westheim bei Haßfurt ansässigen Familie. Er war dort ab etwa 1900 mit Luise geb. Lehmann aus Wenkheim bei Würzburg verheiratet. Isidor führte eine Manufakturwaren- und Schuhhandlung in seiner Heimatgemeinde und leitete ab den 1920er Jahren die Israelitische Kultusgemeinde des Ortes. [1023] NS-Regime: Im Novemberpogrom 1938 festgenommen und in Würzburg inhaftiert. Von seinem letzten Wohnort Schweinfurt wurde er am 10.September 1942 mit seiner Frau Luise über Würzburg ins Theresienstadt deportiert, zwei Wochen später von dort ins Vernichtungslager Treblinka. [1003] Babette Ullmann, Pflegekind von Isidor und Luise Sündermann, war beits im April 1942 von Würzburg deportiert worden.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.