Luise Sündermann geb. Lehmann (1876 - 1942)

Luise Sündermann geb. Lehmann wurde am 18.05.1876 in Wenkheim (Werbach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wenkheim, Westheim bei Haßfurt, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Lehmann Karoline geb. Bayreuther (14.04.1846–20.04.1920) und Lehmann Maier (01.10.1844).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sündermann Isidor.

Sie starb am 1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Luise Sündermann wuchs mit vier Geschwistern in der Kaufmannsfamilie Maier und Karoline Lehmann in der Gemeinde Wenkheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. Ihre Schwester Regina Wolfsheimer und ihre Mutter lebten längere Zeit in der nahen Stadt Würzburg. Luise war ab etwa 1900 mit dem Kaufmann Isidor Sündermann in der unterfränkischen Gemeinde Westheim bei Haßfurt verheiratet. Es ist anzunehmen, dass sie in dessen Textil- und Schuhwarengeschäft mitarbeitete. Pflegemutter von Babette Ullmann in Westheim. NS-Regime: Das Ehepaar Sündermann musste um 1940 seinen langjährigen Wohnort [1078] verlassen und in die Stadt Schweinfurt ziehen. Am 10.September 1942 wurden beide über Würzburg ins Theresienstadt deportiert; [1003] bereits am 29.September folgte ihr Transport ins Vernichtungslager Treblinka - von den 2001 Deportierten überlebte niemand. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.