Olga Krebs geb. Salin (1893 - 1942)

Olga Krebs geb. Salin wurde am 18.02.1893 in Dettelbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Dettelbach, Würzburg, Reichenberg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Salin Moritz (1851–?vor 1939) und Salin Sofie geb. Wiesengrund (09.01.1859–30.11.1942).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Krebs Sußmann.

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Olga Krebs wuchs in der Weinhändlerfamilie Moritz und Sofie Salin in der unterfränkischen Kleinstadt Dettelbach, im Landkreis Kitzingen auf. Von 1913 bis 1918 arbeitete sie in der Konfektionsabteilung des Kaufhauses "S. Guttmann Nachfolger" (Max Kaufmann) in Würzburg. Sie ging dann zurück nach Dettelbach. Wohl bald danach war sie in der Gemeinde Reichenberg bei Würzburg verheiratet, als Ehefrau des Viehhändlers Sußmann Krebs. Das Ehepaar hatte eine Tochter namens Hannelore. Mit ihrer Familie lebte Olga Krebs zunächst in der Ortsmitte in Reichenberg im sogenannten „Roten Bau“. Später war sie in der Steige/Bahnhofstraße wohnhaft. Olga Krebs wurde am 25. April 1942 mit elf weiteren Personen aus Reichenberg (fast alle aus dem Familienverband Krebs) von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert. Wenig später wurde sie in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Ihr Ehemann, Sußmann Krebs, wurde ebenfalls am 25. April 1942 deportiert und ermordet. Die Tochter, Hannelore Krebs, emigrierte zu einem unbekannten Zeitpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wohnte sie in Frankfurt. Heute lebt sie in England.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.