Sofie Salin geb. Wiesengrund wurde am 09.01.1859 in Dettelbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Dettelbach, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Salin Moritz.
Ihre Kinder waren Laubheim Gisela geb. Salin (10.08.1885–00.10.1944) und Krebs Olga geb. Salin (18.02.1893–1942).
Sie starb am 30.11.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sofie (Sophie, Sophia) Salin stammte aus der Familie Simon und Wolfina (Caroline) Wiesengrund in der unterfränkischen Kleinstadt Dettelbach, Landkreis Kitzingen. Sie war dort ab den 1880er Jahren auch verheiratet mit dem Weinhändler Moritz Salin, mit dem sie fünf (?) Töchter hatte, darunter die zeitweise in Würzburg arbeitende Olga Krebs. [1016] NS-Regime: Die 80jährige, wohl verwitwetete Sofie Wiesengrund wohnte mit anscheinend drei ihrer verheirateten Töchter noch 1939 in Dettelbach. Sie musste im April 1942 die Deportation von drei ihrer Kinder von Würzburg nach Krasniczyn erleben. Sie selbst wurde am 23.September 1942 mit ihrer Tochter Gisela und deren Mann Moritz Laubheim ins Theresienstadt deportiert und kam dort nach wenigen Wochen ums Leben. [1003][1027].