Marta Salmang wurde am 22.10.1894 in Aachen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aachen, Eupen, Berlin, Frankfurt am Main, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Salmang Meier und Salmang Rosa geb. Windmüller (15.07.1870–05.02.1955).
Sie starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hauswirtschafterin, Wirtschaftsleiterin. Marta (Martha) Salmang stammte aus der Metzgerfamilie Meier und Rosa Salmang in der Stadt Aachen, Nordrhein-Westfalen. Sie besuchte dort die Volks-, Mittel- und Handelsschule und machte eine Ausbildung am Hauswirtschaftsseminar in Eupen bei Aachen und am Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin; 1922/23 Examen als Haushaltungslehrerin und Wirtschafterin. Bis 1928 unterrichtete sie dann an der jüd. Haushaltsschule in Frankfurt. Nach der Genesung von einer Lungenkrankheit war sie im Anschluss als Oberin am Isr. Altersheim in Aachen tätig. NS-Regime: Martha Salmang übernahm im Juni 1936 die Wirtschaftsleitung des Isr. Krankenhauses in Würzburg. Sie wurde wiederholt von der Gestapo-Stelle Würzburg verhört, so im Januar 1941 wegen einer Lieferung von Äpfeln durch Bauersfrauen. [1016] Am 23.September 1942 wurde die 47jährige Frau mit den meisten noch in den "Judenhäusern" und jüd. Heimen in Würzburg verbliebenen Bewohnern und Mitarbeitern ins Theresienstadt deportiert; im Oktober 1944 von dort ins Vernichtungslager Auschwitz. [1003][1027][1064] Erhalten blieben Postkarten von Martha von Würzburg (1942) und Theresienstadt (1944) an einen Cousin in Schweden; ihre nach Palästina emigrierte Schwester Lina Levi widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].