Vera Scheidt geb. Löwenthal (1875 - 1944)

Vera Scheidt geb. Löwenthal wurde am 12.08.1875 in Archshofen (Creglingen) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Archshofen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Löwenthal Moses (31.12.1838–02.02.1905) und Löwenthal Pauline geb. Gundelfinger (08.01.1848–20.08.1918).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Scheidt Sigismund, die Ehe wurde am 1901 geschlossen.

Sie starb am 20.04.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Prokuristin. Vera (Wera) Scheidt wuchs in der Familie des Pferdehändlers Moses Löwenthal und seiner Frau Pauline in der Gemeinde Archshofen im nördlichen Baden-Württemberg auf. Sie war ab 1901 mit dem Weinhändler Sigismund Scheidt in Würzburg verheiratet und war in der Firma des Mannes im Familienanwesen Domerschulstraße 25 verantwortlich tätig. NS-Regime: Schließung der Firma, Vertreibung aus dem Wohnhaus und Vermögensberaubung. Das kinderlose Paar Vera und Sigismund Scheidt wurde am 23.September 1942 von ihrem letzten, beengten Quartier im Heim Konradstraße 3 ins Theresienstadt deportiert, zusammen mit der Schwägerin Selma Scheidt. Alle drei kamen dort ums Leben. [1027] Zwillingsschwester von Laura Kimpel in Würzburg. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.