Anna Berditschewsky geb. Scher wurde am 27.08.1896 in Svencionys geboren und lebte in Swenziany, Würzburg, Bad Kissingen, Fürth, Straßburg.
Ihre Eltern waren Scher Fanny Lea geb. Zekinsky (1869–1935) und Scher Noah (03.01.1870).
Sie starb am nach 1960 in Strasbourg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Anna (Chane) kam 1896 als Tochter von Noah und link(Fanny Lea Scher (Zekinsky)#29549) in Swienciany bei Wilna in Litauen zur Welt. 1899 wanderte die Familie mit den Kindern Samuel Max, Chaja Klara und Anne Chana nach Würzburg aus. 1903 eröffneten die Schers in Bad Kissingen zusätzlich zu ihrem Würzburger Geschäft ein Saisongeschäft für Partiesachen. Während des Sommers lebten sie in Kissingen, im Winter hielten sie sich in Würzburg auf, bis sie im Jahr 1916 schließlich ganz nach Kissingen zogen. Als "Ostjuden" nahmen sie eine Sonderstellung in der Jüd. Gemeinde von Bad Kissingen ein. Anna Scher heiratete den ukrainischen Goldschmied Michael Berditschewsky und lebte mit ihm zunächst in Fürth, wo im November 1919 ihre Tochter Marthe geboren wurde. Sie wohnte aber auch nach der Heirat zeitweise bei ihren Eltern in Bad Kissingen, wo im Juni 1925 ihr Sohn Rolf geboren wurde. Ende Juni 1933 zogen die Berditschewskys von Fürth nach Straßburg. Anna Berditschewsky und ihr Mann Michael wurden anscheinend im Juni 1944 von Straßburg deportiert. Beide überlebten aber die NS-Zeit nach Angaben aus der Familie. Anna Berditschewsky starb Ende der 1960er Jahre, ihr Ehemann war bereits im Dezember 1957 in Straßburg gestorben. [1161] Quelle: -Zuschrift Rudolf Walter, 05.05.2020.