Noah Scher wurde am 03.01.1870 in Svencionys geboren und lebte in Swenziany, Würzburg, Bad Kissingen.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Scher Fanny Lea geb. Zekinsky, die Ehe wurde am 1892 in Swienciany geschlossen.
Ihre Kinder waren Scher Salomon Moses (06.01.1903), Scher Max geb. Samuel (13.05.1893), Scher Klara geb. Chaja Kreina (14.11.1894–28.02.1942) und Berditschewsky Anna geb. Scher (27.08.1896–nach 1960).
Sie verstarb in Bad Kissingen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Noah Scher stammte aus der Metzgerfamilie Abraham Scher in der damals russischen Stadt Swenziany. Er erlernte anscheinend den Beruf eines Perückenmachers und gründete 1892 eine Familie in seiner Heimatstadt. Ende 1899 zog er mit seiner Familie von dort nach Würzburg "mit der Absicht, ein Geschäft zu erwerben". Er eröffnete 1905 einen Bazar mit "Luxus-Galanteriewaren und Partiewaren" in der zentralen Schönbornstraße 7; im Sommer führte er seit 1903 ein Saisongeschäft der Branche in Bad Kissingen. 1910 erhielt Noah Scher das Heimatrecht der Stadt Würzburg und die bayerische Staatsangehörigkeit. 1916 ging er mit seiner Familie nach Bad Kissingen; [1016] Ehemann von Lea und Vater von Max Samuel, Anna (Chane Berditchewsky), Klara (Chaja) und Samuel Moses Scher. Der ab 1930 verwitwete Noah Scher verstarb 1935 in Bad Kissingen. [1161] Anmerkung: Namensvarianten: "Scherr", "Noa". [1016] Quelle: -Zuschrift Rudolf Walter, 27.03.2020.