Liselotte (Lisa) Schiff (1922 - 1942)

Liselotte (Lisa) Schiff wurde am 09.11.1922 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schiff Frieda geb. Kassewitz (11.12.1895–1942) und Schiff Jakob (25.10.1885–01.06.1939).

Sie starb am ?1942, 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Liselotte Schiff wuchs in der Kaufmannsfamilie Jakob und Frieda Schiff in Würzburg mit ihrer Schwester Marion auf. [1016] Liselotte machte ihre Ausbildung an der Jüdischen Volks- und Berufsschule Würzburg. Nach ihrer Berufsausbildung arbeitete sie bis März 1938 als Putzmacherin im Würzburger Modehaus "Meyer & Lißmann" (Hermann Frank). Sie war Mitglied im Jüdischen Jugendbund Würzburg (Jüdische Jugendbewegung) und im Jüdischen Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Später machte sie eine Lehre als Krankenschwester im Isr. Kranken- und Pfründnerhaus Würzburg, wo sie auch Sprachkurse zur Vorbereitung von Auswanderern gab. Ihre eigenen Emigrationsbemühungen scheiterten. Ab Oktober 1941 lebte sie mit ihrer verwitweten Mutter im Würzburger "Judenhaus" Bibrastraße 6. Am 25. April 1942 wurden beide nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet. Ihre in die USA emigrierte Schwester Marion Saeman widmete ihnen wikien(Pages of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.