Berta Schloß geb. Schwab (1885 - 1942)

Berta Schloß geb. Schwab wurde am 13.06.1885 in Rimpar geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rimpar, Sugenheim, Würzburg, Raum Riga, Riga-Jungfernhof. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schwab David (um 1855) und Schwab Meta geb. Schwab (um 1860).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schloß Max, die Ehe wurde am 1913 in Würzburg geschlossen.

Ihr Kind war Kadden Frieda geb. Schloß (25.06.1914–01.07.1976).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Berta Schloß wurde 1885 geboren und stammte aus der Kaufmannsfamilie David und Meta Schwab, geb. Schwab, in der unterfränkischen Marktgemeinde Rimpar im Landkreis Würzburg. Dort wuchs sie mit ihren Geschwistern Bernhard und Pauline auf. 1913 heiratete Berta den Viehhändler Max Schloß in der mittelfränkischen Gemeinde Sugenheim. 1914 wurde dort ihre Tochter Frieda geboren. Berta und Max Schloß kamen im Dezember 1938, nachdem sie im Novemberpogrom aus ihrem Heimatort vertrieben wurden, nach Würzburg. Beide wohnten zunächst in der Sterngasse 12, wo sie wohl mit Bertas Schwester Pauline Schwab wohnten, die im Juni 1939 nach Würzburg gekommen war, da in ihrem Heimatort Rimpar "keine Wohn- und Schlafgelegenheit mehr" bestand. [1016, S. 529] Zuletzt war das Ehepaar Schloß im "Judenhaus" Faulenbergstraße, dem Verwaltungsgebäude des Jüd. Friedhofs, untergebracht. Ihre geplante Emigration zu ihrer Tochter nach New York scheiterte, ebenso die schon genehmigte Ausreise nach Kuba im Oktober 1941. [1016][1078] Am 27. November 1941 wurden beide mit der ersten Deportation von Würzburg nach Riga-Jungfernhof verschleppt. [1057][1003] Über Bertas genaue Todesumstände ist nichts weiter bekannt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.