Max Schloß (1883 - 1942)

Max Schloß wurde am 25.05.1883 in Sugenheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sugenheim, Würzburg, Raum Riga, Riga-Jungfernhof. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schloß Gabriel (04.06.1853–11.06.1905) und Schloß Pauline geb. Treuchtlinger (10.01.1855–01.06.1940).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schloß Berta geb. Schwab, die Ehe wurde am 1913 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Kadden Frieda geb. Schloß (25.06.1914–01.07.1976).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Schloß wurde 1883 geboren und wuchs in der Viehhändlerfamilie Gabriel und Pauline Schloß, geb. Treuchtlinger, in der mittelfränkischen Marktgemeinde Sugenheim auf, wo er über Jahrzehnte lebte. 1913 heiratete er die aus Rimpar stammende Berta Schwab, mit der er 1914 die Tochter Frieda bekam. Im Ersten Weltkrieg war er Kriegsteilnehmer mit Auszeichnung. Er führte bis März 1938 das väterliche Viehgeschäft in Sugenheim fort. Im Dezember 1938 kam er, mit den letzten jüdischen Einwohnern nach dem wikideNovemberpogrom) vertrieben, [1023] mit seiner Frau Berta nach Würzburg und wohnte hier zunächst in der Sterngasse 12. [1078] Ab August 1939 musste er hier Zwangsarbeit bei einer Baufirma und der Stadt Würzburg leisten. Das Ehepaar wollte nach New York emigrieren. Die schon genehmigte Ausreise nach Kuba im Oktober 1941 zerschlug sich aber wieder. [1016] Am 27. November 1941 wurden Max und Berta Schloß von ihrem letzten Quartier im Jüd. Friedhofsgebäude an der Faulenbergstraße nach Riga-Jungfernhof, ein Außenlager des Ghettos Riga, deportiert. [1057] Ihre Tochter Frieda konnte nach New York emigrieren, wo sie Theodor Kadden heiratete. Über die genauen Todesumstände von Max Schloß ist nichts weiter bekannt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.