Klara Schloss geb. Grünebaum wurde am 12.12.1869 in Niederwerrn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Niederwerrn, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Grünebaum Meier und Grünebaum Nanny geb. Mai (vor 1850).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schloss (Schloß) Max, die Ehe wurde am 1891 in Würzburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Rollman (Rollmann) Nelly geb. Schloß (06.10.1903–24.07.1999) und Schloss Ernest geb. Schloß, Ernst (16.07.1892–17.09.1955).
Sie starb am 16.09.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Schloss (Schloß) stammte aus der Familie Meier und Nanny Grünebaum in der unterfränkischen Gemeinde Niederwerrn, Landkreis Schweinfurt. Sie war ab 1891 mit dem Weinhändler Max Schloss in Würzburg verheiratet. Zwischen 1892 und 1903 wurden hier ihre Kinder Ernst, Martha und Nelly geboren. NS-Regime: Sie war mit ihrem Mann Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Im Februar 1940 Verwarnung der Eheleute durch die Gestapo-Stelle Würzburg, weil sie gegen die Einkaufsbestimmungen für Juden verstoßen hätten. Klara Schloß musste im November 1940 ihre langjährige Familienwohnung verlassen und mit ihrem Mann in das Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg ziehen ("Judenhäuser").[1016] Von hier wurde die ab Juni 1942 verwitwete Frau am 23. September 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1027].