Max Schloss (Schloß) (1861 - 1942)

Max Schloss (Schloß) wurde am 19.02.1861 in Tauberbischofsheim geboren und lebte in Tauberbischofsheim, Würzburg.

Seine Eltern waren Schloß David (29.03.1832–07.09.1894) und Schloß Pauline geb. Silbermann (28.06.1841–20.07.1915).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schloss Klara geb. Grünebaum, die Ehe wurde am 1891 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Rollman (Rollmann) Nelly geb. Schloß (06.10.1903–24.07.1999) und Schloss Ernest geb. Schloß, Ernst (16.07.1892–17.09.1955).

Er starb am Juni 1942 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Max Schloß wuchs in der Weinhändlerfamilie David und Pauline Schloß in den Städten Tauberbischofsheim und Würzburg auf. Er trat bereits 1873 als Kommis in die väterliche Firma "David Schloß jun." ein, die er nach dem Tod des Vaters 1894 fortführte; Ehrentitel Hoflieferant; ab 1920 Teilhaber mit dem Sohn Ernst. 1907 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. NS-Regime: Mit seiner Frau Klara Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Im Februar 1940 Verwarnung der Eheleute durch die Gestapo-Stelle Würzburg wegen Verstoßes gegen die Einkaufsbestimmungen für Juden. Er musste im September 1940 (?) das vom Vater ererbte Haus Haugerring 19 räumen, das an die HJ-Bannführung überging. Ab November 1940 lebte er mit seiner Frau in beengten Verhältnissen im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg, wo er im Juni 1942 mit 81 Jahren verstarb Seine Witwe wurde im September nach Theresienstadt deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.