Alfrieda Cohn wurde am 18.05.1901 in Aschaffenburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Cohn Emma geb. Krämer (10.09.1867–1942) und Cohn Abraham Heynemann (04.07.1870–08.05.1901).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Die Geburt wurde durch die Hebamme Maria Hembacher aus Aschaffenburg, Treibgasse 16 angezeigt. Alfrieda Cohn wurde am 18. Mai 1901 in Aschaffenburg geboren und war die Tochter von Emma Cohn, geb. Krämer, und Alfred Cohn. Ihr Vater war Kaufmann und kam gebürtig aus Halberstadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Bis er seine Ehefrau Emma kennenlernte lebte er in Hamburg. Sie heirateten 1900 in Aschaffenburg und zogen dort in eine gemeinsame Wohnung im Rossmarkt 29. Alfrieda wohnte dort mit ihnen. Sie übte den Beruf der Händlerin aus. Seit dem 3. Januar 1919, also mit 18 Jahren, besaß Alfriede die bayrische Staatsbürgerschaft. Am 23. April 1942 wurde Alfrieda über Würzburg nach Krasniczyn deportiert und wie alle anderen Menschen dieses Transports spätestens im Herbst 1942 im Raum Lublin ermordet.