Thekla Schmidek (Schmideck) geb. Schlamme (1891)

Thekla Schmidek (Schmideck) geb. Schlamme wurde am 20.07.1891 in Erlangen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Erlangen, Würzburg, Passau, Anstalt Werneck, Heil- und Pflegeanstalt Sayn, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schlamme Julie geb. Silberschmidt (13.01.1868–13.01.1943) und Schlamme Nathan (05.12.1863–07.08.1914).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schmidek Elias, die Ehe wurde am 1921 in Würzburg geschlossen.

Ihr Kind war Schmidek Norbert (01.01.1922–03.11.1977).

Sie verstarb in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Thekla Schmidek (Schmideck und andere Varianten) wuchs in der Familie des Weinhändlers Nathan Schlamme und seiner Frau Julie in den Städten Erlangen und Würzburg auf; Schwester des Weinhändlers Leo Schlamme. Im I. Weltkrieg leistete Thekla Kriegshilfsdienst in der Stadt. Ab 1921 war sie mit dem Kaufmann Elias Schmidek in der niederbayerischen Stadt Passau verheiratet; 1922 wurde ihr Sohn Norbert geboren. Nach der Trennung von ihrem Mann kehrte Thekla 1926 mit ihrem Kind zur verwitweten Mutter nach Würzburg zurück. Die psychisch erkrankte Frau war zeitweise in der unterfränkischen Heil- und Pflegeanstalt Werneck untergebracht, zuletzt in der Jüd. Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn bei Koblenz. Im April/ Mai 1942 wurde sie von dort mit zahlreichen anderen Patienten mit dem Ziel Krasniczyn deportiert. [1003] [1064] Theklas Mutter Julie wurde im September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.