Julie Schlamme geb. Silberschmidt wurde am 13.01.1868 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Erlangen, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Silberschmidt Hermann (01.12.1833–21.07.1898) und Silberschmidt Regine geb. Ballin (03.12.1845–02.04.1913).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schlamme Nathan, die Ehe wurde am 1888 in Würzburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Schlamme Guido (03.03.1893–29.06.1900), Schmidek (Schmideck) Thekla geb. Schlamme (20.07.1891) und Schlamme Leo (24.12.1889–26.05.1976).
Sie starb am 13.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Julie Schlamme stammte aus der Weinhändlerfamilie Hermann und Regine Silberschmidt in Würzburg. Wie ihre Schwester Frieda Schlamme war sie mit einem der Brüder Schlamme aus der damals preußischen Stadt Kempen verheiratet (Schwippschwager). Ihr Mann Nathan, mit dem sie zunächst in Erlangen lebte, übernahm nach dem Tod ihres Vaters die Weinhandlung "H. Silberschmidt" in Würzburg. Julie Schlamme war bereits ab 1914 verwitwet. NS-Regime: Sie lebte bei ihren Kindern Leo Schlamme und Thekla Schmidek in Würzburg; [1016] [1078] ab Juli 1941 allein im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Sie wurde am 23.September 1942 mit 490 Personen von Würzburg nach Theresienstadt deportiert und kam dort an ihrem 75.Geburtstag ums Leben. [1027] Ihre Tochter Thekla war schon im Frühjahr 1942 von auswärts deportiert und ermordet worden.