Regine Silberschmidt geb. Ballin wurde am 03.12.1845 in from Segnitz geboren und lebte in Segnitz, Würzburg, Marktbreit.
Ihre Eltern waren Ballin Klara geb. Schäfer und Ballin Maier.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Silberschmidt Hermann.
Ihre Kinder waren Schlamme Frieda geb. Silberschmidt (06.07.1870–12.01.1935), Müller Selma geb. Silberschmidt (10.02.1878–07.08.1927), Schlamme Julie geb. Silberschmidt (13.01.1868–13.01.1943), Silberschmidt Pauline (15.12.1880–10.07.1939), Silberschmidt Sophie (1872–1872) und Silberschmidt Siegfried (29.11.1868–03.12.1870).
Sie starb am 02.04.1913 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Regine Silberschmidt stammte aus einer Weinhändlerfamilie in Segnitz, Kreis Kitzingen. Unter den nur zehn jüd.Matrikelstellen 1817 findet sich dort die der "Witwe von Bär Joseph Ballin". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813) Als Regines Eltern werden Maier Ballin und Klara geborene Schäfer genannt. Sie war demnach eine Schwester der Weinhändler Julius und Siegfried Ballin in Würzburg. Ab etwa 1865 war Regine mit dem Weinhändler Hermann Silberschmidt in Würzburg verheiratet, mit dem sie die Töchter Julie, Frieda, Selma und Pauline großzog; zwei weitere Kinder verstarben früh. Nach dem Tod ihres Mannes 1898 führte Regine Silberschmidt dessen Weinhandlung einige Jahre weiter, ehe sie vom Schiwegersohn Nathan Schlamme übernommen wurde. Die im Familienanwesen in der Pleicherpfarrgasse 14 wohnende Frau verstarb 1913 mit 67 Jahren in Würzburg. NS-Zeit: Ihre Tochter Julie Schlamme wurde 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1016] Quelle: -jewishgen.org.