Fanny Schmidt geb. Löbenstern (1871)

Fanny Schmidt geb. Löbenstern wurde am 06.06.1871 in Burgkunstadt geboren und lebte in Burgkunstadt, München, Würzburg, Kuba.

Ihre Eltern waren Löbenstern Jonas (23.01.1844–20.08.1936) und Löbenstern Ricke (Friederika), Ricke geb. Philidor (15.08.1845–15.08.1911).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schmidt Max, die Ehe wurde am 11.07.1892 in Burgkunstadt/Ofr. geschlossen.

Ihr Kind war Schmidt Eugen (02.07.1895).

Weitere Angaben aus den Quellen: Fanny Schmidt stammmte aus der Lehrerfamilie Jonas und Ricke Löbenstern in der oberfränkischen Kleinstadt Burgkunstadt. Sie war ab 1892 mit dem Käsehändler Max Schmidt in München verheiratet; Mutter von Eugen Moritz (*1895) und Elsa Franziska Schmidt (*1896). Ihr Sohn gab zeitweise die Bayerische Israelitischen Gemeindezeitung heraus und war Vorstandsmitglied der Kultusgemeinde München. NS-Zeit: Die ab 1936 verwitwete Frau zog 1938 zu ihrer ebenfalls verwitweten Schwester Senta Stern nach Würzburg. Beide emigrierten Ende Juli 1941 nach Kuba mit dem Ziel New York. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.