Ilse Judith Schönfärber (1935 - 1942)

Ilse Judith Schönfärber wurde am 25.05.1935 in Fulda geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fulda, Brückenau, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Wernarz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schönfärber Daniel (06.03.1901–Nov. 1989, 07.11.1989) und Schönfärber Martha geb. Kaufmann (04.09.1901–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ilse Judith Schönfärber wurde 1935 als einziges Kind von Daniel und link(Martha Schönfärber (Kaufmann#29877)) geboren. Die junge Familie lebte in dem 1939 nach (Bad) Brückenau eingemeindeten Ort Wernarz, zuletzt in Martha Schönfärbers Elternhaus in Brückenau. [1078] Ilse Schönfärber sollte mit ihrer Mutter ihrem 1939/40 legal nach England und New York emigrierten Vater Daniel Schönfärber folgen. Obwohl das US-Konsulat in Stuttgart im Dezember 1940 eine bevorzugte Behandlung innerhalb der Einwanderungsquote zusagte und sie im August 1941 für einen Gruppentransport nach Lissabon des Hilfsvereins der Juden in Deutschland vorgesehen waren, gelang die Emigration nicht. Ilse und Martha Schönfärber mussten in Brückenau zurückbleiben. Schließlich mussten sie im März 1942 mit Ilses Großeltern Josef und Sara Kaufmann in das Würzburger "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 ziehen ("Judenhäuser"). Am 25. April 1942 wurde die knapp siebenjährige Ilse mit ihrer Mutter Martha nach Krasniczyn deportiert und in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. Quelle: -Zuschrift Elisabeth Böhrer, 06.04.2020 (Meldedaten Stadt Bad Brückenau).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.