Martha Schönfärber geb. Kaufmann wurde am 04.09.1901 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Brückenau, Raum Lublin, Krasniczyn, Wernarz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kaufmann Josef (21.01.1872–10.08.1943) und Kaufmann Sara geb. Goldschmidt (30.03.1877–26.12.1943).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schönfärber Daniel, die Ehe wurde am 1932 in Wernarz geschlossen.
Ihr Kind war Schönfärber Ilse Judith (25.05.1935–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Martha Schönfärber wuchs in der Hoteliersfamilie Josef und link(Sara Kaufmann (Goldschmidt)#25429) in den Städten Würzburg (im Winterhalbjahr) und Bad Brückenau auf. Sie war ab 1932 mit dem Kaufmann Daniel Schönfärber aus Kitzingen verheiratet. NS-Zeit: Die junge Familie mit der 1935 (im Krankenhaus Fulda) geborenen Tochter Ilse Judith lebte in dem 1939 nach Brückenau eingemeindeten Ort Wernarz, zuletzt in Marthas Elternhaus in Brückenau. [1078] Daniel Schönfärber gelang es, im Juni 1939 nach Richborough in England zu emigrieren, im März 1940 weiter nach New York. Er scheiterte aber am Vorhaben, seine Frau und seine Tochter nachkommen zu lassen. Obwohl das US-Konsulat in Stuttgart im Dezember 1940 ihnen eine bevorzugte Behandlung innerhalb der Einwanderungsquote zusicherte und sie im August 1941 für einen Gruppentransport nach Lissabon des Hilfsvereins der Juden in Deutschland (Hilfsverein der deutschen Juden ) vorgesehen waren, kam es nicht zur Emigration. Im März 1942 wurde Martha Schönfärber mit ihrer Tochter Ilse und ihren Eltern nach Würzburg gebracht, in das sogenannte Jüd. Unterkunftsheim ("Judenhaus") in der Bibrastraße 6. Am 25. April 1942 wurden Martha und Ilse Schönfärber nach Krasniczyn deportiert und in der Folgezeit im Raum Lublin 1942 ermordet. Marthas Eltern wurden im September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1016] Quelle: -Zuschrift Elisabeth Böhrer, 06.04.2020 (Meldedaten Stadt Bad Brückenau).