Sara Kaufmann geb. Goldschmidt wurde am 30.03.1877 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Brückenau, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Goldschmidt Isaak Leopold (Löb) (13.12.1847–04.02.1902) und Goldschmidt Karoline geb. Stern (27.06.1850–27.03.1918).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kaufmann Josef, die Ehe wurde am 1900 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Schönfärber Martha geb. Kaufmann (04.09.1901–1942).
Sie starb am 26.12.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sara Kaufmann wuchs als Tochter des Hoteliers und Gastwirts Isaak Goldschmidt und dessen Ehefrau link(Karoline (Stern)#23208) in Würzburg auf. Nach ihrer Heirat 1900 lebte sie als Ehefrau und Mitarbeiterin des Hoteliers Josef Kaufmann im unterfränkischen Kurort (Bad) Brückenau. [1023] Sie blieb aber weiter eng mit Würzburg verbunden und verbrachte mit ihrem Mann bis um 1919 die Wintersaison im elterlichen Hotel Goldschmidt. Mutter von Martha Schönfärber (*1901). NS-Zeit: Die Eheleute Kaufmann mussten 1937 unter massivem Verfolgungsdruck ihr Hotel in Brückenau schließen. [1016] Im März 1942 wurden Josef und Sara Kaufmann mit ihrer Tochter Martha und ihrer Enkelin Ilse Schönfärber nach Würzburg in das "Jüd. Unterkunftsheim Bibrastraße 6" ("Judenhaus") gebracht. Sie mussten im April 1942 die Deportation ihrer Tochter und Enkelin erleben. Sie selbst wurden am 23.September 1942 - nach dem Abschluss eines "Heimeinkaufsvertrags" über 900 Reichsmark - nach Theresienstadt deportiert. [1003][1005] Sara Kaufmann musste im August 1943 den Lagertod ihres Mannes Josef erfahren. Sie selbst kam im Dezember 1943 mit 66 Jahren ums Leben. [1027] Gedenken: 2019 wurden in Bad Brückenau Stolpersteine für Sara und Josef Kaufmann verlegt.