Hermann Schülein (1875 - 1944)

Hermann Schülein wurde am 25.03.1875 in Bechhofen (Mittelfranken) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bechhofen, Ansbach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schülein Jeanette geb. Sternschein.

Er starb am 02.03.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Viehhändler. Hermann Schülein stammte aus der mittelfränkischen Gemeinde Bechhofen. Er wuchs dort in der Familie Samuel und Seti Schülein auf. Ab etwa 1900 war er in Bechhofen verheiratet mit Jeanette geb. Sternschein; Vater von Setty Heumann (*1905 Bechhofen - 1942 von Leipzig deportiert) und von Robert Schülein. NS-Regime: Er gehörte anscheinend mit seiner Frau Jeanette zu den letzten jüd. Einwohnern in Bechhofen, die noch vor dem Novemberpogrom 1938 vertrieben wurden; am 13.Oktober 1938 wurde die Gemeinde als "judenfrei" erklärt. [1023] Im Dezember 1938 kam er mit seiner Frau (von Ansbach?) [1003] nach Würzburg in das Rabbiner-, nun "Judenhaus" Bibrastraße 17.[1078] Am 23.September 1942 wurden beide von ihrem letzten Quartier im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1064] [1027] Quelle: -jewishgen.org.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.