Jeanette Schülein geb. Sternschein (1876 - 1943)

Jeanette Schülein geb. Sternschein wurde am 14.08.1876 in Ullstadt (Markt Sugenheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ullstadt, Bechhofen, Ansbach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schülein Hermann.

Sie starb am 03.08.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Jeanette Schülein wuchs in der mittelfränkischen Gemeinde Ullstadt auf. Sie war ab etwa 1900 mit Hermann Schülein in der Gemeinde Bechhofen bei Ansbach verheiratet; Mutter von Setty (Heumann) und Robert Schülein. NS-Regime: Jeanette und Hermann Schülein wurden wohl vor dem Novemberpogrom 1938 aus Bechofen vertrieben. [1023] Sie kamen im Dezember 1938 (von Ansbach?) nach Würzburg und wurden hier im Haus Bibrasraße 17 einquartiert, ehe sie im Juli 1941 in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg kamen. Beide wurden am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert und kamen dort 1943/44 ums Leben. Ihre Tochter wurde 1942 von Leipzig deportiert. [1003] Jeanettes Bruder(?) Max Sternschein (*1879 Ullstadt, Sohn von Hermann Sternschein und Sofie geb. Heimann) wurde 1942 von Nürnberg deportiert. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.