Albert Schulhöfer (1866 - 1944)

Albert Schulhöfer wurde am 23.10.1866 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schulhöfer Jeanette geb. Schwabacher (26.12.1838–28.02.1928) und Schulhöfer Moses (?29.02.1838–02.07.1905).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schulhöfer Friederike (Frieda) geb. Kürschner, die Ehe wurde am 1895 in Fürth geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Schulhöfer Rosa geb. Lachmann, die Ehe wurde am um 1920 geschlossen.

Sein Kind war Schulhöfer Marie (02.04.1898).

Er starb am 17.02.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Albert Schulhöfer stammte aus einer schon im frühen 19.Jahrhundert in Würzburg ansässigen Familie. Er wuchs mit seinen Brüdern Gustav und Wilhelm und seiner Schwester Theresie in der Familie Moses und Jeanette Schulhöfer auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung arbeitete er mit kurzen Unterbrechungen als Kaufmann, Reisender und Agent in seiner Heimatstadt. 1896 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt. 1905 wurde seine erste Ehe mit Friederike geb. Kürschner geschieden. NS-Regime: Mit seiner zweiten Frau Rosa geb. Lachmann war er Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Ab Anfang 1939 war der über 70jährige tätig als Verwalter des "Jüd. Unterkunftsheims" in der Bibrastraße 6 (die ehemalige Isr. Lehrerbildungsanstalt Würzburg). Am 23.September 1942 wurde er mit seiner Frau Rosa nach Theresienstadt deportiert. [1016] Beide wurden 1944 ermordet. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.