Rosa Schulhöfer geb. Lachmann (1880 - 1944)

Rosa Schulhöfer geb. Lachmann wurde am 05.05.1880 in Kulm (Chełmno) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kulm, Baden-Baden, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz, Posen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Lachmann Emma geb. Meyer (um 1850) und Lachmann Wolf (um 1850).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schulhöfer Albert, die Ehe wurde am um 1920 geschlossen.

Sie starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau. Rosa Schulhöfer wuchs in der Kaufmannsfamilie Wolf und Emma Lachmann in der damals preußischen Stadt Kulm auf. 1921 zog sie mit ihrer Schwester Anna Lachmann von Posen nach Würzburg. Beide hatten als Flüchtlinge ihre Heimatregion nach den ethnischen Auseinandersetzungen zwischen Polen und Deutschen verlassen. Die Schwestern übernahmen das Stickereigeschäft "Geschwister Seelig" (Babette Seelig) in der Theaterstraße 2 (um 1930: Röntgenring 6). In den 1920er Jahren heiratete Rosa den geschiedenen Würzburger Kaufmann Albert Schulhöfer. NS-Regime: Mit ihrem Ehemann war sie Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Ab Anfang 1939 lebte das kinderlose Paar im Heim Bibrastraße 6, [1078] das nun als "Jüd. Unterkunftsheim" ("Judenhaus") genutzt wurde. [1016] Am 23.September 1942, eine Woche nach Ihrer Schwester Anna, wurden Rosa und Albert Schulhöfer nach Theresienstadt deportiert. Die ab Februar 1944 verwitwete Rosa Schulhöfer wurde im Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.