Ida Schulhöfer geb. Eichenberg wurde am 14.05.1873 in Adelebsen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Adelebsen, Marktbreit, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Eichenberg Mathilde geb. Eichenberg (03.02.1841–05.01.1907) und Eichenberg Meier Levi (27.03.1824–26.11.1904).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schulhöfer (Schulhoefer) Salomon, die Ehe wurde am 22.06.1899 in Adelebsen geschlossen.
Ihr Kind war Schulhoper Ernst Michael geb. Schulhöfer (13.01.1904).
Sie starb am 14.03.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hausfrau. Ida Schulhöfer wuchs in der Pferdehändler-Familie Meier Levi und Mathilde Eichenberg in der Gemeinde Adelebsen, Niedersachsen, auf. Sie lebte dort bis 1893 dann, bis zu ihrer Heirat, bei einer Tante in der unterfränkischen Kleinstadt Marktbreit. Ab 1899 war sie als Frau des verwitweten Chemikers Salomon Schulhöfer in Würzburg ansässig. Stiefmutter von Johanna und Mutter von Ernst Michael. NS-Regime: Ida Schulhöfer war Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Die ab 1939 verwitwete Frau wurde im Januar 1941 von der Gestapo verhört und verwarnt, weil sie versucht hatte, über die Isr. Religionsgesellschaft in Basel ihren nach Frankreich deportierten Sohn zu unterstützen und die "Frankfurter Zeitung" für ihn zu abonnieren. Sie musste ihre langjährige Wohnung in der St.-Benedikt-Straße 4 (NS-Name Bertholdstraße) [1078] aufgeben und kam im Okober 1941 in das Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. Am 23.September 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert [1064] und kam dort 1944 ums Leben. [1027].