Therese Eugenie Schwabacher geb. Haas wurde am 01.04.1875 in Mainz geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainz, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Haas Isidor (13.01.1877) und Haas Lina (Karolina) geb. Kuhn (01.10.1839–19.12.1916).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schwabacher Albert, die Ehe wurde am 1898 in Mainz geschlossen.
Ihr Kind war Schwabacher Harald geb. Gosling (18.04.1910).
Sie starb am 16.08.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Therese Schwabacher wuchs in der Weinhändlerfamilie Isidor und Lina Haas in der Stadt Mainz, Rheinland-Pfalz, auf. Sie war ab 1898 mit dem Weinhändler Albert Schwabacher in Würzburg verheiratet. 1906 nahm sie ihre verwitwete Mutter zu sich. Thereses Ehe blieb kinderlos; das angesehene und vermögende Paar adoptierte 1916 den sechsjährigen evangelischen Harald Gosling. Therese Schwabacher konvertierte vielleicht in diesem Zusammenhang zur evangelischen Religion. NS-Zeit: Die ab 1931 verwitwete Therese Schwabacher wohnte im eigenen Haus am Sebastianisteig 2, der Volkszählung 1939 zufolge zusammen mit Anna Hirsch.[1078] Therese überschrieb ihr Haus an ihren Sohn. Sie lebte ab Ende 1941 im Isr. Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20. [1016] Am 10.September 1942 wurde sie von hier nach Theresienstadt deportiert. [1060] Die immer noch als evangelisch registrierte Frau [1027] kam dort im August 1943 mit 68 Jahren ums Leben.